Verfasst von Luke am 29. April, 2008
Knapp 2 Monate besteht BZOe.org nun – Zeit für eine kleine Statistik. Die meistbesuchten Artikel sind:
- Die Comedy-Truppe
- Peter beim Kaiser
- Landtagswahlen
Auch die beiden größten Suchmaschinen haben uns bereits bemerkt.
So sind wir bei einer Suche bei Google nach dem Wort „BZÖ“ mittlerweile auf dem 10. Platz:

Bei Yahoo sind wir sogar auf dem 5. Platz:

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Verfasst von Luke am 28. April, 2008
Dass der ORF das BZÖ seit Jahren extrem benachteiligt, wissen wir. Jetzt springen allerdings auch die Privatsender auf diesen populitischen, extrem gemeinen und unfairen Zug auf, wie ein Interview mit Peter Westenthaler auf Puls 4 gezeigt hat. Laut BZÖ sei die Live-Sendung dann vorzeitig abgebrochen worden, nachdem „der Sendungsverlauf offensichtlich nicht nach dem Wunsch der Sendungsverantwortlichen war“, meint das BZÖ.
Der offene Brief des BZÖ an ProSiebenSat.1 dazu:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich wende mich an Sie bezüglich der unglaublichen Vorfälle, die sich gestern rund um die Sendung „Talk of Town“ – einer Produktion ihrer österreichischen Tochter „sevenonemedia Österreich“ – auf dem TV-Sender „Puls4″ zugetragen haben.
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Verfasst von Luke am 26. April, 2008
Musketier bezeichnete im Laufe des 16. Jahrhunderts bis Ende des 17. Jahrhunderts schwerbewaffnete Fußsoldaten. – Wikipedia
Ob sich die drei Kärntner BZÖ-Abgeordneten nun als Fußsoldaten oder als schwerbewaffnet sehen, wissen wir nicht. Jedenfalls findet man in Zukunft unter www.3musketiere.at eine Informationswebsite über Josef Bucher, Gernot Darmann und Sigi Dolinschek.
Passende Domains waren wohl nicht mehr frei.
Update: Die Seite wurde übrigens von DerStandard.at mit dem Hirni der Woche belohnt.
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Verfasst von Luke am 22. April, 2008
Dass sich das BZÖ eher stiefmütterlich um seine Website kümmert, wurde hier schon erwähnt.
Das rechte Menü auf der BZÖ-Seite von heute setzt dem Ganzen allerdings die Krone auf:
Zuerst zum Punkt „Interaktiv“ – Der Link zum „2 Jahre Video“ ist angesichts des 3. Geburtstages des BZÖ letzte Woche vielleicht etwas gewagt.
SauberesGraz.at fordert auf das BZÖ zu wählen – zu den Grazer Gemeineratswahlen im Jänner 2008.

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Der nachfolgende Link zu den „Orangen Erfolgen“ verweist auf die Erfolge 2007 – angesichts der veröffentlichten „Orangen Erfolge“ 2008 heute auch etwas seltsam.

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Dass der Fact der Woche (das deutsche Wort „Fakt“ klingt wohl zu unmodern) nun schon seit über 5 Wochen derselbe ist, passt eigentlich nur noch in das Schema.

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Dieses rechte Menü ist übrigens auf jeder einzelnen Unterseite von BZOe.at zu sehen, was für andere Parteien wohl ein Grund wäre, es ein wenig besser zu pflegen.
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Verfasst von Luke am 20. April, 2008
BZÖ-Presseaussendung: Petzner gibt auch zu, dass dies mit einem gewissen Risiko verbunden sei, er habe sich aber dennoch dafür entschieden es zu tun, „denn so viel politische Dummheit wie sie in der Kärntner ÖVP herrscht, tut selbst mir als Oranger weh.„
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Verfasst von Luke am 17. April, 2008
Wie schon vor einigen Tagen erwähnt feiert das BZÖ heute seinen 3. Geburtstag. Dazu hier nochmal die Geschichte des BZÖ zusammengefasst.
Außerdem widmet DerStandard.at heute der Geschichte des BZÖ eine Ansichtssache.
Happy Birthday, BZÖ!
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Verfasst von Luke am 17. April, 2008
Peter Westenthaler, Bündnisobmann des BZÖ, wurde von derStandard.at interviewt.
Die besten Auszüge:
Mir ist egal, was irgendein Meinungsforscher sagt. Das ist oft Lügerei bis zum Gehtnichtmehr. Meine tägliche Vertrauensabstimmung findet auf der Straße statt. Dort schlägt mir eine Welle der Sympathie entgegen.
Wir sind der Systemfeind Nummer eins, das einzige Korrektiv.
Ich krieche nicht den Roten und Schwarzen in den Allerwertesten, so wie das der Herr Strache tut. Der ist ja nur mehr ein Filialleiter der SPÖ.
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Verfasst von Luke am 16. April, 2008
Dass sich das BZÖ mit den Themen, die die Österreicher wahrlich aufwühlen, beschäftigt, wissen wir.
Einen neuerlichen Skandal behandelt das BZÖ schon seit einigen Wochen in Presseaussendungen: Jede Parlamentspartei bekam 64 Tickets für die Europameisterschaft. (das sind immerhin 0,000064 % aller Tickets der EM)
Das BZÖ reagierte stolz und gab die Karten zurück – und warf gleichzeitig den anderen Parteien vor, dass sie es dem BZÖ „nachgemacht“ haben. Nur die FPÖ gab ihre Karten nicht zurück – bis die FPÖ heute laut BZÖ „die Flucht nach vorne angetreten“ sind und die Karten verlosen wollten – was laut FPÖ das Bundeskanzleramt nicht erlaubte.
Die FPÖ ihrerseits fragt sich nun „was jetzt mit den von den Parlamentsklubs nicht angenommenen Karten geschehen werde. „Kommen sie wenigstens auf den freien Markt, oder werden sie an selbsternannte VIPs verschenkt und beglückt damit etwa der Kärntner Landeshauptmann seine Günstlinge wie Westenthaler, Grosz oder Scheuch?“„.
Das BZÖ reagiert wiederum: „Das BZÖ hat als erste Partei auf die Politikerkarten für die EURO verzichtet und das BEVOR dieser Skandal öffentlich bekannt geworden ist. Alle anderen Parteien sind daraufhin sofort dem Beispiel des BZÖ gefolgt – nur die blauen Bonzen haben sich an ihren Privilegienkarten festgekrallt wie die Titanic am Eisberg (…)
Der BZÖ-Generalsekretär erneuerte sein Angebot an Strache und Co sich gemeinsam mit ihm ein Spiel im public viewing auf der Fanmeile anzusehen und versprach bei den ersten drei Bier für Strache auch die Rechnung privat zu übernehmen, damit der FP-Chef nicht überlegen müsse, ob er diese dem FPÖ-Parlamentsklub verrechne.„
Schön dass wir und vor allem die österreichische Opposition keine schlimmeren Probleme haben.
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Verfasst von Luke am 15. April, 2008
Die Generation Zukunft Österreich, also die Jugendorganisation des BZÖ, titelt heute:
„Mit entsetzen müssen wir von der GZÖ feststellen, dass die EU Chaoten schon bald zuschlagen werden. Dabei wird es um unser Gold gehen! Unser Wasser soll in Europa aufgeteilt werden.„
Seltsam. Dabei betrifft der EU-Vertrag, den die GZÖ seit Wochen anprangert, ja laut recht vielen Experten-Meinungen gar nicht unser Wasser.
So schreibt der Kurier: „Was Österreich mit seinen Wasser-Ressourcen macht, ist und bleibt die Sache Österreichs. Im Vertrag wird explizit festgehalten, dass die Versorgung der Bürger mit Wasser- oder Gesundheitsdiensten Sache der Staaten, Länder und Gemeinden ist.“
Das sieht auch die GZÖ ein und schreibt weiter: „Die Verwaltung von Valencia hat im Brüsseler Ausschuss der Regionen einen Antrag eingebracht, wonach wasserreiche Länder der EU eine „Wassersolidarität“ zu üben haben. (…) Zwar ist es nicht unsere Verpflichtung, aber als EU Musterschüler werden wir wohl schwer dem Druck der Anderen standhalten. Wir von der GZÖ sprechen uns ganz klar gegen eine solche Art von Solidarität aus. Dies ist Erpressung.„
Die GZÖ hat natürlich auch tolle Argumente um unser Wasser zu beschützen: „Wir verlangen ja auch nicht eine Solidarität beim spanischen Obst, nur weil es bei uns keine Bananen gibt! Her mit gratis Obst und ihr bekommt ein wenig Wasser!„
Mittendrin schreibt die GZÖ auf einmal über die italienische Wahl: „Wo bleiben eigentlich die Sanktionen für die Wahl in Italien???? Oder ist dort zu viel Geld im Spiel?„
Vor allem der Satz „Die FPÖ 2001 (Heute BZÖ) war gegen die Lega Nord eine liberale Partei mit Format.“ können wir nicht verstehen. Weder ist das wirklich korrektes Deutsch, noch verstehen wir die angebliche Abneigung des BZÖ gegenüber der Lega Nord – Immerhin unterhielten beide noch gestern laut Peter Westenthaler „freundschaftliche Kontakte„.
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Verfasst von Luke am 15. April, 2008
Im Juni 2007 veröffentlichte das BZÖ eine Presseaussendung mit dem Titel „Nichts Neues von der FPÖ“:
Es freut uns, dass die FPÖ aufgrund ihrer vorherrschenden Ideenlosigkeit ihre Kopiemaschine angeworfen hat und den vom BZÖ am 25. April bereits eingebrachten Misstrauensantrag mit der Verzögerung einer Schlaftablette nunmehr nochmals einbringt. Gemessen an der Aktivität des FP-Chefkopierers Vilimsky ist ein Siebenschläfer ein strotzendes Bündel an Energie und Aktivität. Besonders bemerkenswert ist es, dass der gestern noch im FPÖ-Aviso genannte FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache bereits heute wegen „Krankheit“ entschuldigt war. „Wie zu hören ist, dürfte gestern Nacht in den Wiener Innenstadt dichtes Schneetreiben geherrscht haben, dabei dürfte sich Strache verkühlt haben„, so Grosz abschließend.
Gestern veröffentlichte das BZÖ folgende Mitteilung:
Durch die am 29.6 2007 erfolgte APA OTS Aussendung (…) mit der Überschrift „Darabos-GROSZ: Nichts Neues von der FPÖ“ sowie dem Subtitel „Utl: Strache Ausfall wegen dichtem Schneetreiben?“ und der darin wiedergegebenen Behauptung, der FPÖ Obmann Heinz Christian Strache dürfte sich im dichten Schneetreiben, das in der vergangenen Nacht in der Wiener Innenstadt geherrscht habe, verkühlt haben und habe sich daher wegen „Krankheit“ entschuldigt, wodurch der Eindruck erweckt wurde, Heinz Christian Strache sei in Wahrheit wegen stattgefundenen Kokainkonsums unpässlich, wurde in einem Medium in Bezug auf den Antragsteller der objektive Tatbestand der Üblen Nachrede nach § 111 Abs. 1 und 2 StGB hergestellt.
Der Antragsgegner Bündnis Zukunft Österreich wurde daher nach § 6 Abs. 1 Mediengesetz zur Zahlung einer Entschädigung an den Antragsteller Heinz Christian Strache sowie zur Urteilsveröffentlichung und zum Kostenersatz verurteilt.
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