Verfasst von Luke am 16. Mai, 2008
Das BZÖ in einer Aussendung über die Inflation:
Zur Finanzierung des Teuerungsausgleiches verlangte Grosz, die Nettozahlungen Österreichs an die EU einzufrieren und stattdessen die Familien zu entlasten. „Das BZÖ will die bis zu 860 Millionen Euro, die Österreich im Jahr mehr nach Brüssel liefert, als es zurückerhält, lieber für die Österreicherinnen und Österreicher verwenden.“
Mal abgesehen davon, dass Wirtschaft einfach nicht so funktioniert, dass Ausgaben automatisch etwas schlechtes sind – wir wissen nicht woher das BZÖ diese 860 Millionen Euro nimmt. 2005 betrug Österreichs Saldo ungefähr 278 Millionen Euro.
Damit war Österreich übrigens, gemessen am Brutto-Nation-Einkommen, mit 0.11 % nur an Neunter Stelle. Die Niederlande zahlte beispielsweise 0.52 % des BNE. Das ist vor allem schön zu wissen, wenn das BZÖ in einer anderen Aussendung schreibt:
Das gelte ganz besonders für Österreich als einem der größten Nettozahler der EU.
Eigentlich war Österreich zum Beispiel 2005 unter den drei Nettozahler-Staaten, die am wenigsten gezahlt haben.
Veröffentlicht in News | Kommentar schreiben »
Verfasst von Luke am 16. Mai, 2008
Das BZÖ in einer Aussendung:
Gusi ist in Österreich als fauler Umfaller-Fredi bekannt
(Original-Größe)
Soviel zum Thema Niveau in der Politik.
Veröffentlicht in Der Blog | Kommentar schreiben »
Verfasst von Luke am 16. Mai, 2008
Das BZÖ schreibt in einer Aussendung:
Der Tod des österreichischen Bundesheer-Majors Hans-Peter Lang, der mit drei weiteren UNO-Soldaten im Juli 2006 durch israelisches Bombardement eines UNO-Beobachtungspostens im Südlibanon ums Leben gekommen war, muß schon alleine wegen der Familie des Verstorbenen Thema bei Darabosens viertägigem offiziellen Besuch in Israel sein.
Gerade Darabos hat als zuständiger Ressortchef die Pflicht während seines Israelbesuchs jene Verantwortung einzumahnen, die Israel nach offiziellen Angaben übernommen habe.
Moment mal. Juli 2006? Da hätte man ja schon damals die Israelis darauf ansprechen können. Hm, wer saß damals eigentlich in der Regierung? Achja, richtig.
Veröffentlicht in News | Kommentar schreiben »
Verfasst von Luke am 16. Mai, 2008
Große Headline auf BZOe.at:

Ohne Worte…
Veröffentlicht in News | 1 Kommentar »
Verfasst von Luke am 10. Mai, 2008
Eine BZÖ-Aussendung:
Eine vollkommene groteske Diskussion findet derzeit über die so genannten „EM-Autofahnen“ statt. Während nach geltender Rechtslage das für private Fußball- und Europameisterschaftsfans verboten sei, dürfe jeder hohe noch so farblose Politiker eine Österreich-Flagge am Auto führen. Selbst, wenn sie etwa wie SPÖ, ÖVP oder Grüne für den umstrittenen EU-Vertrag gestimmt haben, der Österreich dreimal soviel EU-Beiträge koste und dreimal soviel Selbstbestimmungsrechte nehme. Bundespräsident Fischer hat diesen „Verrat an den Bürgern“ sogar unterschreiben, und fahre täglich mit einer rot-weiß-roter Fahne am Auto durch die Gegend.
Bitte, wie kommt man von Fähnchen am Auto auf den EU-Vertrag? Grotesk.
Veröffentlicht in BZÖ deckt auf | Kommentar schreiben »
Verfasst von Luke am 7. Mai, 2008
Rund zwei Wochen danach: Das BZÖ ist noch immer erst 2 Jahre alt, und der „Fact der Woche“ klingt noch immer relativ ähnlich wie in den letzten 3 Monaten.
Veröffentlicht in Der Blog | Kommentar schreiben »
Verfasst von Luke am 7. Mai, 2008
Das BZÖ schreibt in einer Aussendung:
Dem Einsatz und dem Engagement von Landeshauptmann Jörg Haider und Landesrat Uwe Scheuch ist es zu verdanken, dass es in Kärnten so viele Lehrwerkstätten wie noch nie gibt. Die Lehrwerkstättenförderung des Landes ist ein wichtiger Garant für eine hochwertige und qualifizierte Ausbildung von Facharbeitern (…)
BZOe.org würde in einer Aussendung schreiben:
Dem Einsatz und dem Engagement von Landeshauptmann Jörg Haider und Landesrat Uwe Scheuch ist es zu verdanken, dass es in Kärnten mehr arbeitslose Jugendliche als noch im Vorjahr gibt. Während eigentlich in ganz Österreich die Arbeitslosenquote zurückging, stieg die Zahl der arbeitssuchenden Kärntner Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr im April um 1,8 %.
Allerdings wäre diese Aussage unvollständig. Immerhin hat Kärntnen nicht nur einen Anstieg bei den Jugendarbeitslosen zu verzeichnen. Zum Beispiel stieg auch die Langzeitarbeitslosigkeit (länger als 6 Monate) in Kärnten um 12,5 % im Vergleich zum Vorjahr.
Damit hat Kärntnen mit insgesamt 7,1 % nach Wien mit 7,5 % immerhin die zweitgrößte Arbeitslosigkeit in Österreich. Zum Vergleich: Oberösterreich hat als Spitzenreiter Österreichs genau 3,0 %.
Veröffentlicht in News | Kommentar schreiben »
Verfasst von Luke am 5. Mai, 2008
Die GZÖ Wien (Generation Zukunft Österreichs) schreibt in einer aktuellen Aussendung zum Thema Inflation:
Auch die Medien sollten sich endlich einmal ein Beispiel an deutschen TV Magazinen wie „Stern TV“ oder „Spiegel TV“ nehmen und eine kritische und fordernde Haltung einnehmen. „Journalisten sollten vor allem auch in dieser Angelegenheit mehr Druck ausüben, kritisch hinterfragen und nicht immer schön reden„, stellt GZÖ-Wien Obmann Werner Gold abschließend fest.
Oh ja, das wünschen wir uns auch. Dann würden österreichische Medien nämlich öfters solche Themen behandeln:
- Spiegel: Warum der kleine Jörg seine Sandburg zerstört (online)
- Spiegel: Österreich – Brauner Sumpf breitet sich weiter aus (online)
- Spiegel: Österreich – Kanzler-iPhone erbost Oppositionspartei (online)
Veröffentlicht in Der Blog | Kommentar schreiben »
Verfasst von Luke am 5. Mai, 2008
Gerald Grosz zur Wiederwahl von Alexander Van der Bellen als Bundessprecher der Grünen:
Dem grünen Ökoboot geht zunehmend die Luft aus. Die Uraltpolitiker rund um Van der Bellen kleben an ihren Posten und hoffen nur mehr auf eine Regierungsbeteiligung. Keine Visionen, keine Ansagen, kein neues Personalangebot.
Alexander Van der Bellen ist übrigens seit 1992 Nationalrat, und seit 1997 Bundessprecher der Grünen.
Jörg Haider war übrigens 1979 das erste Mal im Nationalrat, also 13 Jahre vor Van der Bellen. Echt uralt.
Veröffentlicht in News | Kommentar schreiben »
Verfasst von Luke am 3. Mai, 2008
Vor 10 Jahren beschloss der demokratisch-gewählte österreichische Nationalrat, sich an der europäischen Gemeinschaftswährung „Euro“ zu beteiligen. Jörg Haider in einer aktuellen Presseaussendung:
„Wie die gesamte Bevölkerung haben eben auch die Euro-Fetischisten von SPÖ und ÖVP erkennen müssen, dass der Euro zum Teuro geworden ist.“ (…)
Dies hat zu einem massiven Kaufkraftverlust und Einkommensverlust im Volk geführt. Der Euro ist hauptverantwortlich für steigende Armut und stagnierende Einkommen.
Laut Statistik Austria betrug die durchschnittliche Inflation zwischen 1987 und 1998 bei 2,45 %.
Zwischen 1998 und 2003 lag die durchschnittliche Inflation allerdings nur bei 1,84 %.
Der „massive Kaufkraftverlust“ ist also eher in der Verhaltensforschung zu suchen – einerseits kann man heutige Preise nur noch schlecht mit damaligen vergleichen (Inflation), andererseits haben sich zwar einzelne Artikel verteuert, andere sind im Preis jedoch gefallen.
Veröffentlicht in BZÖ deckt auf | 1 Kommentar »