Wie beim letzten Eintrag mache wir uns wieder einmal Gedanken über ein angebliches Haider-Attentat.
Heute geht es um diesen Blog-Eintrag:
In so einem Fahrzeug tödlich zu verunglücken ist schon sehr unwahrscheinlich, mit den ganzen Airbags, Sicherheitssystemen und Insassenschutz der eingebaut ist.
Bei einer Geschwindigkeit von 150 km/h wirken enorme Kräfte auf das Auto und vor allem den Insassen. Jeder, der mal eine Spontanbremsung von 30 km/h mit dem Auto erlebt hat, weiß wie sich diese Kräfte anfühlen. Das Argument, man könne in einem „so sicheren“ Auto quasi nicht sterben, gilt nicht – so ein Auto existiert nicht.
Man hat nur in den ersten Pressberichten von einer 37-jährigen Klagenfurterin gehört, die als Zeugin gesagt hat, Haider hätte sie überholt, wäre wieder auf den rechten Fahrstreifen zurück und dann wäre „das Auto plötzlich in einer gewaltigen Staubwolke verschwunden„. Seit dem hört und sieht man nichts von ihr.
Warum sollte man auch etwas von ihr hören? Soll sie Interviews geben, sich der Öffentlichkeit preisgeben und danach von Verschwörungstheoretikern in der Luft zerissen werden? Am Ende würde man ihr wahrscheinlich noch vorwerfen, vom Tod Haiders finanziell profitieren zu wollen.
Ist schon interessant, wie die sogenannten Querulanten in der Politszene, oder Rechtspopulisten, die nicht nach der Pfeife des Establishments tanzen und sich gegen die EU-Diktatur stellen, seltsam sterben. Da haben wir Pim Fortuyn in Holland, dann Jürgen Möllemann, Uwe Leichsenring, Uwe Barschel und jetzt Jörg Haider.
Was ist an einem Verkehrsunfall wie bei Haider seltsam?
Attentate auf Politiker durch Geheimdienste werden sehr gerne verübt, während sie sich in ihrem Auto befinden. Man denke nur an JFK in Dallas. (…) Diese wenigen Beispiele zeigen, sobald ein Politiker im Weg ist, anfängt die Wahrheit zu sagen und damit die Macht der globalen Elite gefärdet, wird dieser elliminiert.
Mal abgesehen davon, dass es absurd ist, John F. Kennedy mit Jörg Haider zu vergleichen – in wie weit hat Jörg Haider die globale Elite gefährdet? Er war Landeshauptmann von Kärnten. Einem Bundesland mit 500.000 Einwohner.
So verkündete etwa der BZÖ-Vorsitzende Jörg Haider eine Kampagne für ein Minarettverbot in Kärnten, um eine angeblich “schleichende Islamisierung Europas” zu verhindern, während der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache forderte, ein Bauverbot für Minarette in die Bundesverfassung aufzunehmen.
Oh ja, der Al-Kaida oder anderen Terror-Vereinigungen sind Minarette im eben schon erwähnten 500.000-Menschen-Bundesland sicher unheimlich wichtig. Vor allem passt es nicht zum Stil islamistischer Terroristen, den Anschlag so heimlich durchzuführen. Wäre die Wirkung nicht wesentlich größer, wenn sie das Auto einfach mit einer Granate in die Luft gesprengt hätten?